Süss-Mühle

Über uns
Anno 1240

Die Süss-Mühle wurde im Jahre 1240 erstmals im Zusammenhang mit dem Kloster Grünhain urkundlich erwähnt. Sie zählt heute zu den ältesten noch existierenden Gebäuden in der Gemeinde Raschau-Markersbach.

In der Mehl- und Wassermühle wird zwar heute kein Mehl mehr gemahlen, es verbergen sich aber immer noch viele geschichtliche Informationen und Gegenstände im Gebäude. Die alten Kellergewölbe sowie die Gewerke der Mahltechnik, Schrotsteine und Walzenstühle sind in einem gut erhaltenen und funktionsfähigen Zustand.

Die Wassertechnik wurde im Jahre 1994 aufwendig saniert. Angetrieben von einem Wasserrad mit einem Durchmesser von 4,20 Meter sowie einer Francis-Turbine aus dem Jahre 1920, die sich im Inneren des Hauses befinden, dienen heute der Produktion von Strom.

Eine besondere Attraktion in der Süss-Mühle ist das transportable „Meißner Porzellanglockenspiel". Der letzte Müllermeister, Karl Süß, konstruierte ein Instrument, das aus 26 originalen Meißner Porzellanglocken besteht.

Die Süss-Mühle öffnet seine Pforten nicht nur für Besucher, die auf historischer Spurensuche sind, vielmehr ist das Haus zu einer beliebten Hochzeits-Location geworden, da der rustikale Trausaal sowie die schönen Außenanlagen als standesamtliche Heiratsstätte der Gemeinde Raschau- Markersbach dienen und genau der richtige Ort für romantische Trauungen sind.

Auf Anfrage finden ganzjährig Führungen in der Mühle statt, auf Wunsch auch in Englisch und Französisch. Konzerte mit dem Meißner Porzellanglockenspiel können ab 20 Personen gebucht werden. Die Süss-Mühle befindet sich im Zentrum von Raschau (B 101 zw. Aue und Annaberg), neben Marktplatz und Schule.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Süss-Mühle e.V.

Am 02. April 2004 wurde der Verein "Süss Mühle e.V. " gegründet.

Zweck unseres Vereins ist:

  • die gemeinnützige Förderung der Süss-Mühle
  • die Traditionspflege der Geschichte der Süss-Mühle
  • die gemeinnützige Förderung der Kultur und Kunst des Erzgebirges

Süss-Mühle Raschau

Chronik

  • 1240

    erstmals urkundlich erwähnt, von den Mönchen des Klosters Grünhain als Mühle genutzt
  • mehrmalige Wechsel der Besitzer
  • 1818

    durch einen Unfall in der damaligen Schnapsbrennerei bis auf die Grundmauern abgebrannt
  • 1820

    wieder errichtet
  • seit 1873

    in Familienbesitz
  • 1994

    Regeneration des Wasserrades und der Wasserkraft
  • 1997

    erstmalige Teilnahme am "Deutschen Mühlentag"
  • 2004

    Gründung des "Süss-Mühle e.V." zur Erhaltung des Gebäudes
  • 2008

    Eröffnung des Trausaales
  • 2010-2012

    Restaurierung Turbinen und Maschinenraum
  • 2012

    Erneuerung mehrer Mühlenböden
  • 2013

    Jubiläum "140 Jahre Familienbesitz" sowie "20. Deutscher Mühlentag"
  • 2015

    775 Jahre Süss-Mühle Raschau - Festveranstaltung zum 22. Deutschen Mühlentag